Carmens Art Kunst neu erleben

30Mai/12Off

Ein lehrreiches Wochenende.

Endlich hat mein Vorhaben und meine Reise nach Bocholt geklappt - ein drei-tägiger Portraitzeichenkurs bei Dirk Dzimirsky.
Schon bei meiner Ankunft war ich sehr begeistert von den Zeichnungen und Malereien im Atelier. Meine Freude wurde noch durch den netten Empfang und die unkomplizierte und freundliche  Atmosphäre gesteigert. Nach einem langen und intensiven Gespräch über meine Arbeiten, meine Intensionen und schon vielen hilfreichen Ratschlägen machten wir uns ans Werk. Ich probierten verschiedene Zeichenübungen aus um mich erst einmal „warm zu zeichnen“. Dann lernte ich Winkel und Formen zu erkennen, Strecken zu messen und den „richtigen Umgang“ mit verschieden Bleistiften und den unterschiedlichen Schraffurtechniken.

Atelier Dirk Dzimirsky

Atelier Dirk Dzimirsky

Natürlich konnte ich in drei Tagen nicht das aufholen was Dirk seit Jahren macht, aber ich finde meine Arbeit kann sich trotzdem sehen lassen. :)
Jetzt heißt es üben, üben und nochmal üben...

Foto Portraitzeichnung

22Feb/12Off

Reisebericht Suedamerika – Peru

Endlich ist er da, der lang ersehnte Reisebericht über Peru. Ich sage euch, es ist eine Kurzfassung. 5 Wochen Reisen sind voll von Ideen, Inspirationen und Erlebnissen, dass ich gar nicht wusste wo ich anfangen soll zu schreiben. Jetzt muss erstmal vieles "sacken" und es wird sicherlich nicht das Letzte sein, was ihr von Peru gelesen habt. Also ich hoffe ihr könnt euch ein Bild machen wie wunderbar diese Reise war. Schaut rein, auf www.carmens-art.de und ein paar Mini - Eindrücke habe ich jetzt noch hier für euch:

Direkt zum Bericht gehts hier: www.carmens-art.de/kuenstlerin/reiseberichte/reisebericht-rundreise-peru-suedamerika.html

15Feb/12Off

Neuigkeiten auf meiner Internetseite

Hallo zurück! Nach längerer Blog-Pause melde ich mich offiziell zurück.

Seit heute gibt es auf meiner Internetseite eine kurze Zusammenfassung zur Spanienreise (vom letzten Jahr) und einen kleinen Bericht zum "audio- visuellen Kleinkunstnachmittag" vom letzten Sonntag. Wer also Lust hat die beiden Berichte zu lesen schaut einfach rein unter:

Spanienreisebericht - Mal- und Sprachreise Oktober 2011 - Dezember 2011 auf www.carmens-art.de/kuenstlerin/reiseberichte.html

Bericht Kleinkunstnachmittag vom 12.02.2012 - Mehrgenerationenhaus auf www.carmens-art.de/kuenstlerin/referenzen-ausstellungen.html

Ansonsten melde ich mich bald zurück zu einem ausführlichen Südamerika Bericht - Fotos, Skizzen und vieles mehr rund um Peru!

Viele liebe Grüße und bis bald Eure

Carmen

17Nov/11Off

Es sind die alltaeglichen Dinge…

Um Euch einen kleinen Eindruck zu geben, zeige ich hier einige meiner Skizzen. Es sind alles Entwürfe, Sinneseindrücke und Momentaufnahmen. Ich habe versucht nicht nach einem Motiv zu suchen, sondern einfach zu Malen was mir vor die Nase bzw. Augen kommt, das Alltägliche. Diese Dinge sind erstaunlich interessant, hat man sie einmal auf´s Papier gebracht. Sie lassen eine Menge Spielraum für neue Ideen...

1Nov/11Off

Kunststudium, die Gedanken sind frei und erwartungsvoll

Bei der Überlegung an welcher Universität ich studieren möchte, habe ich fünf in der engeren Wahl: die HfbK Dresden, Hgb Leipzig, HfbK Hamburg und ein bisschen näher zu Hause die Kunstunis Weimar oder Kassel. Um einen besseren Überblick zu bekommen muss ich mir die Professoren an allen Universitäten ansehen und mir ein Bild über ihre Arbeiten und ihr Schaffen machen. Das dient der Entscheidung wohin ich gehen möchte und zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufnahmeprüfungen. Dabei ergeben sich einige Fragen: Was will ich, wer bin ich und was möchte ich mit meiner Kunst ausdrücken? Nur so kann man eine Übereinstimmung mit dem finden, was an den verschiedenen Universitäten angeboten wird. Beim Durchstöbern der Professoren kommen mir viele Gedanken und es gibt einige interessante Ideen und Ansätze, die ich vertiefen möchte. Mal sehen was ich noch in Erfahrung bringen kann…

Die Frage: "Reicht eine Mappe aus?" erübrigte sich in kürzester Zeit. Alle Unis haben unterschiedliche Bewerbungsvorschriften und -termine. Einige möchten die Mappe vorweg eingeschickt und entscheiden gleich, ob man noch einmal kommen darf; Andere laden zu Vorstellungs- und Aufnahmetests ein und wieder Andere wollen alles: Mappe einsenden, Motivationsschreiben, Vorprüfung und Aufnahmetest. Damit ich dabei nichts vergesse muss ein Plan her! :)

Angeregt durch gute Ideen eines Künstlerfreundes habe ich mir während meines Aufenthaltes in Spanien überlegt, an einem Vorstudienkurs teilzunehmen. Der findet in Jena statt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 1 – 4 Semestern (je nach dem wie lange man den Kurs belegen möchte – ich würde 1 Semester bevorzugen, ich will ja ab Oktober studieren :) ).  Dieser Kurs soll eine umfangreiche Vorbereitung auf das Studium bieten. Künstlerische Fähigkeiten sollen entwickelt, die Persönlichkeit gefördert und die Ideen- und Selbstfindung angeregt werden. Sobald ich zurück bin, werde ich darüber noch mehr in Erfahrung bringen und vielleicht schon die nächste Reise antreten, lassen wir uns überraschen.

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24Okt/11Off

Mal- und Sprachreise Spanien die 2.te

Fotowelt, schöne Welt…

In den letzten Wochen sind natürlich hier und da auch einige Fotos entstanden, von denen ich euch gern Einige zeigen möchte. Dabei habe ich die Zusammenstellung einfach wahllos getroffen. Ich hoffe die Bilder vermitteln euch ein kleines bisschen von der herrschenden Atmosphäre und das, worauf meine Aufmerksamkeit täglich gelenkt wird: ein wunderbares und einfaches Leben, in dem es um ausschließlich um den Augenblick geht…

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18Okt/11Off

Mal- und Sprachreise Spanien

¡Hola y bienvenidos!

Spanien, ein Land so nah an Unserem und doch eine andere Welt. Ich bin unterwegs zur Mal- und Sprachreise in Alicante und Umgebung. Nun bin ich seit 2 Wochen hier und habe mich super in meiner Gastfamilie eingelebt. Eine gewisse Routine brauche ich zum Malen oder Zeichen schließlich auch, ich muss wissen: Wann kann ich ungestört arbeiten? Wo sind schöne Orte zum Zeichnen? Welche Materialien muss ich mitnehmen? Und, und, und…

Jeder Tag ist noch voller Entdeckungen, meine Sinne werden nicht nur vom schönen Wetter sondern auch von anderen Farben, Menschen und einer anderen Lebensweise beeindruckt. Beobachtet man hier die Menschen und die Natur fällt einem schnell auf, dass vieles nicht so ist wie in Deutschland. Zum Beispiel war ich auf einem „Mercadillo“ einem Flohmarkt in einem kleinen Dorf. Im Grunde das Gleiche wie bei uns, doch die Spanier legen eine Gelassenheit an der Tag, die mich begeistert. Damit meine ich nicht, dass sie langsamer oder sogar weniger Arbeiten, sondern einfach entspannter und ausgeglichener sind. Für viele eine Katastrophe: beim Autofahren auf der Landstraße fahren Leute mit 40 km/h und niemand überholt, alle fahren ruhig hinterher. Es gibt Situationen in denen auch ich mich sehr zügeln muss, aber genau das ist, was das Leben hier ausmacht: man nimmt sich Zeit… Zeit auf dem Weg zur Arbeit die aufgehende Sonne zu genießen und noch seinen Lieblingstrack im Radio zu hören.

Einer meiner Lieblingszenen in der letzten Woche war, eine für die Familie normale Fahrt in die Berge: Wasser holen. An einem kleinen idyllischen Örtchen, bergaufwärts (zum Glück konnten wir mit dem Auto fahren), gab es eine Ausleitung des geschmolzenen Bergwassers. Dieses wurde früher in das angrenzende Waschhaus geleitet. Hier wuschen bis vor 50 Jahren die Frauen der Umgebung ihre Wäsche. Das Waschhaus ist nun geschlossen, so viel Zeit will man sich wohl doch nicht mehr nehmen. :) Aus diesem Ablauf kommt je nach Periode mehr oder weniger Wasser. Wir hatten das Glück, das fast kein Wasser herausplätscherte, da es in den letzten Wochen nicht einen Tag geregnet hatte. Wir holten also unsere 9 leeren Kanister aus dem Auto und füllten jeden mit 8 Litern Wasser, das sollte reichen für die nächsten 2 – 3 Wochen. Irgendwie kurios, statt einen Kanister für 1,20 Euro zu kaufen, saßen wir da nun 30 – 40 Minuten und unterhielten uns über die Familie und wie andere Menschen wohl ihr Wasser beschaffen. Frauen in Afrika oder die Menschen in Südamerika und wie wir in Deutschland einfach unseren Wasserhahn aufdrehen und unser Wasser trinken können. Es setze sich sogar noch ein Pärchen zu uns, die auch Wasser holen wollten, die warteten dann ganz gelassen in der Sonne darauf das wir fertig werden…

Ist das nicht eigentlich Etwas das sich jeder wünscht? Nicht das Wasserholen an sich, sondern die Zeit zu haben, es zu tun wenn man wollte! Ich jedenfalls würde sofort 2 Stunden Arbeit gegen 2 Stunden Wasser holen tauschen :)

Zu diesem Erlebnis musste ich einfach 2 - 3 Skizzen machen und werde diese mit Sicherheit wenn ich zurück bin noch ausarbeiten.

Wasserstelle Spanien 2

Die Wasserstelle - Spanien

Wasserstelle Spanien Kohleskizze

Die Wasserstelle in Spanien 2

22Sep/11Off

Kunststudium – wie, was, wo?

Nach langen Überlegungen ob ein Studium in Frage kommt und welche Vorteile das für mich und meinen Werdegang hat, habe ich schnell festgestellt, dass es keine bessere Möglichkeit gibt noch so viel wie möglich zu lernen. Um mich selbst zu verwirklichen und vor allem so viel Zeit wie möglich (und nötig)mit Malerei zu verbringen, schlage ich diesen Weg ein. Ich werde mich also zum Kunststudium bewerben. Da stehe ich nun vor der neuen Herausforderung eine Kunstmappe zu gestalten und darüber möchte ich euch ein bisschen berichten.
Angefangen hat alles mit einem Kollegen namens Andreas Dürer aus Jena. Auf Grund seiner Erfahrungen bot er mir an, eine „Mappenvorbesprechung“ zu machen. Damit sollte einfach erst einmal mein Stand festgelegt werden, welche Themen mich bewegen und einmal Licht ins Dunkel des Themas bringen: „Kunstmappe – wie, was, wo?“.
Einige Stunden sind bei unserer Besprechung vergangen. Alle Bilder, Skizzen, Ideen, Serien habe ich an einem Ort mit viel Platz ausgelegt. Wir wollten einen Überblick gewinnen. Was sind meine Favoriten, welche Bilder haben eine tiefere Bedeutung für mich und was ist bei all den „unfertigen Bildern“ zu gebrauchen?! Ziemlich schnell war vieles aussortiert und einiges in einer Form aufgestellt in der man seine Bilder selten betrachtet. Man findet Zusammenhänge, gleiche Themen und Ideen. Das Thema haben wir nun zusammen erörtert: „Menschen beobachten – Charaktere entdecken, malerisch studieren und nachbilden.“
Das bedeutet allerdings nicht, dass die Arbeit beendet ist - jetzt geht’s erst richtig los. Es müssen mehr eigene Studien und Serien von Bildern her. Verschiedene Techniken und Sujets sollen die Mappe füllen. Die Idee und das Thema sind eine gute Vorlage um mehr zu malen und zu zeichnen.

Neben der Malerei kommen weitere Fragen auf mich zu: „Wo will ich mich bewerben? Welche Uni hat welche Professoren und welche Themen? Reicht beim Bewerbungsverfahren eine Mappe?“ und, und, und…

16Aug/11Off

Mini – Ausstellung im ThILLM

Anlass zur Ausstellung im ThILLM (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung-, Lehrplanentwicklung und Medien) Bad Berka war die diesjährige 7. Thüringer Sommerakademie. Mit ihren Themen hat sich das ThILLM zum Hauptziel gesetzt, die demokratische Lernkultur in Bildungseinrichtungen zu fördern. Das Motto dieses Jahr hieß: „Demokratie lernen und leben - … gemeinsam von Anfang an". Damit gemeint sind Kommunen, Lehrer, Schüler und Eltern - eben alle die Verantwortung tragen und sich im Bereich Fortbildung, Weiterbildung und Lernmethoden an Thüringer Schulen engagieren möchten.
Nach einem langen Tag voller Gespräche, Ideen und Austausch untereinander, folgte der Abschluss des Abends. Gemütliches Beieinandersitzen stand nun auf der Tagesordnung. Die Band „Maras April“ sorgte für einen entspannten aber beeindruckenden Abend. Damit das Auge auch außer der Band etwas zu sehen hatte, gab es eine kleine Ausstellung meiner Kunstwerke. Durch die familiäre Stimmung kam man schnell ins Gespräch und hatte auch zur späteren Stunde noch regen Austausch zu den Themen Musik und Kunst. Die Ausstellung war eine willkommene Abwechslung und das ThILLM eine wunderbare Basis, nette und interessierte Menschen kennenzulernen.

3Aug/11Off

Ein Musiker kommt selten allein

Eine Möglichkeit mich in kurzer Zeit gut auszudrücken ist die Spachteltechnik. Da ein Musiker selten allein kommt, habe ich mir überlegt eine Band zu gestalten. Vom "Saxophonmann" zum Trompeter... Lasst euch also überraschen wer der Nächste im Bunde sein wird.

Trompeter in Acryl Spachteltechnik