(Tupf-)Akt Nummer 2
Aufgrund des ersten Streiches dachte ich mir, ich nehme noch einige andere Körperregionen unter die Lupe. Mit der beim letzten Mal noch verschriehenen Tupftechnik meistere ich das zweite Bild mit viel mehr Freude. Der Spaß an dieser Technik bleibt und man lernt von Schicht zu Schicht einen Körper zu erarbeiten. Die Plastizität ergibt sich mit jedem einzelnen Farbtupfer. Zum Erschaffen braucht es nicht viel, nur Zeit und Geduld und ein Händchen für ästetische Ausschnitte.
Ich denke dieses wird noch nicht das letzte Werk seiner Art sein. Experimente mit Farben und diese verbunden mit anderen Techniken ergeben sicherlich bald einige neue Bilder.
Akt schwarz – weiss
Ein neues Gemälde ist fertig. Nach einigen intensiven Arbeitsstunden an diesem Gemälde, möchte ich Euch kurz erklären wie es entstanden ist.
Eine schwarz – weiß Fotografie diente als Vorlage. Nach einem kurzen Blick habe ich mich für ein größeres Format entschieden als sonst, das heißt 60 x 80 cm.
Als erstes wurde die komplette Leinwand schwarz grundiert, ein Kinderspiel zu dem was noch kommen sollte. ![]()
Die Technik ist im Grunde einfach zu erklären:
Man nehme einen harten Borstenpinsel (nicht zu groß) und weiße Acrylfarbe. Einmal in die Farbe eintauchen und dann so lange auf einem Papier oder der Malplatte austupfen, bis sich fast keine Farbe mehr am Pinsel befindet. Nun werden die ersten zaghaften weißen Pigmente auf die Leinwand gebracht. Schicht für Schicht wird die Helligkeit immer mehr ausgearbeitet und die Dunkelheit stehen gelassen. Nach zwei Stunden tupfen überlegt man sich allerdings, ob man nicht doch lieber etwas anderes machen sollte… Da ich aber auch für körperliche Herausforderungen zu haben bin, musste ich das durchziehen. Fehlerhafte, also zu hell gewordene Stellen können auch mit schwarzer Farbe wieder herausgenommen bzw. „weggetupft“ werden.
Das Ergebnis entschädigt für jede Mühe und den Muskelkater. Rückblickend eine wirklich schöne Herausforderung und eine gute Übung für eine bessere Beobachtung.