Malreise - Reisebericht Athen

Panathinaikon Stadion
Athen, eine Stadt deren Ursprünge so weit zurück reichen, dass man sagen kann, sie selbst sei ein Mythos. Athena, Göttin der Weisheit, ist die Namensgeberin der Stadt.
In Athen leben annähernd 4 Millionen Menschen auf engstem Raum zusammen. Diese Bevölkerungsdichte im Zusammenhang mit den historischen Bauwerken schafft ein einzigartiges Flair in der antiken Metropole. Im Panathinaikon- Stadion fanden im Jahr 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt und auch heute wird es noch für verschiedene sportliche Veranstaltungen genutzt. So zum Beispiel findet hier der Zieleinlauf des berühmten und originalen Athen-Marathons statt. Ursprünglich sollte das Stadion bei seiner Erneuerung 1895 komplett mit Marmor ausgekleidet werden, was aus zeitlichen Gründen erst viel später stattfinden konnte. Eine Zwischenlösung aus Holz schmückte stellvertretend das Stadion bis zur tatsächlichen Fertigstellung 1906.
Hafen von Piraeus AthenHafen von Piraeus 2 - kleiner YachthafenIn dem Lied: "Ein Schiff wird kommen..." besingt Melina Mercouri den Seehafen Athens: Piräus. Er ist der größte Hafen Griechenlands und Angelpunkt für den Im- und Export des Landes. Romantik findet man hier nur, wenn man sich durch die kleinen Gassen der Arbeiterstadt schlägt. Dabei gelangt man an einen wunderschönen Yachthafen. Inspiration für jeden, der das südländische Flair liebt. Schiffe, Yachten und das Meer laden zum Malen vor Ort ein.

Neben diesem Hafen gibt es noch einige andere Stadtteile in Athen, welche durch ihre Gemütlichkeit dem interessierten Maler Inspiration und Motive bieten. Dazu gehören: Pláka, Psiri und Kolonaki. Überall gibt es alte Tempel und Bauwerke zu sehen. Für jeden, der sich für die griechische Geschichte und Mythologie interessiert, ist das eine wahre Bereicherung. Unterwegs findet man überall kleine Straßenausstellungen von Künstlern, sowie private Galerien und natürlich Ausstellungen der Nationalgalerie.
Tempel des Zeus in Athen1Tempel des Zeus in Athen 2

Dem größten Tempel wird nur noch am Rande Beachtung geschenkt, obwohl die Überreste des Zeus- Tempels ein einst prunkvolles Bauwerk erahnen lassen.



Im Nationalgarten Athens entflieht man dem Lärm und der Hektik der Großstadt. Für eine Pause oder ein bisschen Kreativität genau das Richtige - Natur pur. Direkt "nebenan" findet man die Nationalgalerie. Hier wird hauptsächlich die griechische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen und Graphiken dieser Zeit. Aber auch modernere europäische Kunst (Picasso, Magritte) sowie Werke alter Meister wie Rembrandt oder Breughel gibt es hier zu sehen.
Nationalgalerie AthenNationalgalerie Athen 2 Man gewinnt verschiedenste Eindrücke beim Durchlaufen der Galerie, von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Moderne. Sowohl mit Sprachführung als auch ohne ist die Galerie sehenswert.

In der griechischen Geschichte ist aber auch eine andere Stadt nicht zu vergessen: Marathonas, der Ursprungsort des heutigen Marathon-Laufs. Von hier lief einst Pheidippides in die Stadt Athen, um den Sieg gegen die Perser zu verkünden. Er rannte die gesamte Strecke von 42 Kilometern am Stück und sprach: "Wir haben gesiegt!".  Danach  brach er vor Erschöpfung  zusammen und verstarb. Zumindest der Legende nach, denn ob es Pheidippides wirklich gegeben hat, ist bis heute ungeklärt. Doch Legende oder nicht - dieser Lauf bildete den Ursprung des modernen Marathons und tausende von Läufern kommen jährlich hierher, um  dieses historische  Ereignis zu bestreiten.

Marathonas Olympisches FeuerMeerstudien Athen Auf jeder Reise findet man Zeit, in der man seine Ideen und Motive in kleinen Skizzen aufs Papier bringen kann. All das sind nur Vorarbeiten und Übungen zu späteren ausgearbeiteten Werken.
Athen ist eine faszinierende Stadt: modern und pulsierend - und gleichzeitig geprägt von seiner antiken Geschichte. Historische Bauwerke neben 8-spurigen Straßen, naturbelassene Gärten inmitten der hektischen Betriebsamkeit einer Hauptstadt. Dem Besucher stehen dadurch alle Möglichkeiten offen: man kann den zahlreichen angebotenen Aktivitäten nachgehen oder an dem ein oder anderen ruhigen Plätzchen den Gedanken freien Lauf lassen. Ein schöner Abschluss ist  der Aufstieg zur Akropolis. Ein Blick über die in Farben getauchten Hügel entschädigt den langen Weg nach Oben. Die Sonne geht unter und verabschiedet den Tag.  
Akropolis Dämmerung AthenAkropolis Sonnenuntergang
Eine Stadt wird langsam in die Nacht getaucht. Farbenspiele die Freude machen und zum Abschalten genau das Richtige sind.

zurück

 

nach oben

News - BLOG - FAQ - Kontakt - Links - Anreise - Sitemap -Impressum